Wer wir sind

Das christliche Hilfswerk Kreuz des Südens e.V. wurde 1989 in Augsburg gegründet und ist überregional tätig. Seit 1996 ist unser Sitz in Waldenbuch. Kreuz des Südens e.V. ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM) und durch Bescheid des Finanzamts Stuttgart als gemeinnütziger und mildtätiger Verein anerkannt. Bei unseren Projekten in Paraguay arbeiten wir mit verschiedenen Kirchen zusammen.

 

Unsere Vision

Unser Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen eine neue Hoffnung und gerechtere Chancen für die Zukunft zu geben. Wichtig ist uns dabei, ihnen die Liebe Gottes zu vermitteln, denn bleibende Veränderungen sind oft nur da möglich, wenn ihr Leben einen neuen Sinn bekommt. Unter dem Motto „Hoffnung leben, Hoffnung geben – auf neuen Wegen“ suchen wir die Zusammenarbeit mit paraguayischen Projekten um sie bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten mit finanziellen Mitteln oder durch den Einsatz von Freiwilligen gezielt zu unterstützen.

 

Die lateinamerikanischen Länder sind voller Gegensätze. Neben den Prachtbauten der Regierungspaläste und Industriekonzerne finden sich oft ausgedehnte Armenviertel. In Paraguay wohnen knapp 7 Millionen Menschen. Mit einem Staatsgebiet von etwa 407.000 qkm ist Paraguay ungefähr so groß wie Deutschland und die Schweiz zusammen. Paraguays größte und wichtigste Stadt ist die Hauptstadt Asunción mit etwa einer Million Einwohnern im Ballungsraum, das Zentrum von Verwaltung, Industrie und Handel. 

Knapp die Hälfte (40%) der Paraguayer lebt unter der internationalen Armutsgrenze, ein Viertel sogar in „absoluter Armut“. 


Zwar beträgt die allgemeine Schulpflicht seit 1998 neun Jahre. Viele Schulpflichtige verlassen die Schule jedoch vorzeitig, weil arme Familien auf den Broterwerb durch ihre heranwachsenden Kinder angewiesen sind. Die Folge ist, dass viele der über 14 Jahre alten Menschen weder lesen noch schreiben können. 

 

Aktuelle Projekte

Schule Renacer

Wir arbeiten mit der seit 1988 bestehenden christlichen Privatschule Renancer in Asunción zusammen. Hier werden auch Kinder mit Behinderung gefördert. In Paraguay, wo die meisten dieser Kinder gar nicht zur Schule gehen, ist das eine große Bereicherung. Mit nur 30 Euro im Monat kannst du eine Schulpatenschaft für ein Kind übernehmen, die alle Kosten für den Schulbesuch abdeckt und deinem Patenkind damit eine Chance auf eine bessere Zukunft eröffnen. Ein wichtiges aktuelles Anliegen des Schulleiters ist der Ausbau von Ausbildungsmöglichkeiten im handwerklichen und hauswirtschaftlichen Bereich. Hierfür müssen besonders die Lehrkräfte geschult werden, aber auch räumliche Voraussetzungen geschaffen werden. Stichwort: "Schule Renacer"

Schule und Internat Arco Iris

Die „Escuela Arco Iris“ ist eine Schule im Chaco von Paraguay. Trotz staatlicher Schulpflicht gab es in dieser dünnbesiedelten Trockensavanne keinen erreichbaren Schulort. Die Schule liegt ca. 70 km von der nächstgrößten Stadt Filadelfia (Boqueron) entfernt. Im weiteren Umfeld befinden sich einige Estancias. Im Schuljahr 2013 besuchten 240 Kinder die Schule, die aufgrund der weiten Wege um ein Internat ergänz wurde. Sie stammen von vier verschiedenen indigenen Gruppen, den Augaites, Ayoreos, Guarayos und Nivaclé oder haben Eltern aus Argentinien und Paraguay, die auf den verstreut liegenden Estancias arbeiten. Auch hier können Patenschaften übernommen werden oder Spenden für aktuelle Projekte wie Musikunterricht getätigt werden. Stichwort: "Arco Iris"

Nähprojekt Limpio

Seit 2009 führen Sylvia und Norbert Hill Nähprojekte in Paraguay durch, seit 2014 mit Unterstützung von Kreuz des Südens. Jugendlichen werden Grundkenntnisse vermittelt und Frauen bekommen Chancen, durch eigenes Schaffen ihre Familien zu ernähren. Begabte Teilnehmerinnen aus den ersten Kursen sind bereits selber als Lehrerinnen im Einsatz, um das erworbene Wissen weiter zu geben. 2014 konnte zum ersten Mal ein Nähkurs mit Teilnehmerinnen der Ethnie der Achè durchgeführt werden. Die indigene Bevölkerung Paraguays ist nach wie vor besonders stark von Armut und Ausgrenzung betroffen. Stichwort: "Nähprojekt Familie Hill"

Ausbildungszentrum Villa del Rosario

Seit Anfang 2017 unterstützen wir Robert und Cornelius, denen die geistliche und praktische Unterstützung von Jugendlichen in Paraguay besonders am Herzen liegt. Sie schreiben:

"Paraguay zeichnet sich durch ein gesellschaftliches Gefälle zwischen Land und Stadt besonders aus. Wir finden in den Siedlungen der indigenen Bevölkerung Armut und Bildungsmangel und in der Stadt stellenweise europäische Verhältnisse und Reichtum. Chancenungleichheit ist eine Realität für viele Indigene und Jugendliche, die auf dem Land aufwachsen. Dem entgegenzuwirken haben wir uns zur Aufgabe gemacht. Die Begleitung von Jugendlichen, die in die Stadt kommen um zu studieren, ist wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Die Jugendlichen können bei uns in einer Wohngemeinschaft wohnen und miteinander leben. Sie werden sowohl geistlich als auch organisatorisch betreut und sollen lernen selbständig zu leben, abseits der Siedlung und der Familie. Die geistliche Betreuung ist ein wichtiger Punkt, auf dass wir ein Zeugnis für die Jugendlichen sein können. Durch Zweckbetriebe und Projekte wollen wir in Form eines dualen Ausbildungssystems den Jugendlichen praktisches Fachwissen vermitteln, welches sie in die Selbstständigkeit führen kann." Weitere Infos gibt es auch unter: http://vivir-rosario.blogspot.com/

Hora Feliz in Ytororo

Eine Hora Feliz („glückliche Stunde“) - die eigentlich einen ganzen Vormittag dauert - wird jeden Samstag im Vorort Ytororo durchgeführt. Für eine große Kinderschar gibt es zuerst ein Frühstück, dann viele Spiele, Lieder und Geschichten. In der Küche werkeln eifrig Mitarbeiter, unterstützt von einigen Müttern der Kinder, die in dieser ärmeren Siedlung leben, und bereiten ein Mittagessen für alle vor. Einmal im Monat ist die „Hygiene“ dran, es werden Haare geschnitten und gewaschen, Läuse bekämpft und Fingernägel geschnitten.

Jardín de Esperanza

Im Kinderheim „Jardin de Esperanza“ (Garten der Hoffnung) haben bis zu 18 Kinder und Jugendliche ihr Zuhause. Die Mehrzahl der Kinder sind HIV-positiv oder Geschwisterkinder HIV-Positiver. Die Eltern der Kinder sind entweder an AIDS gestorben oder können/wollen sich nicht um ihre Kinder kümmern. Durch Kreuz des Südens e.V. haben schon mehrere Volontäre/Innen im Jardin de Esperanza gearbeitet und das paraguayische Team tatkräftig unterstützt. Hierbei steht vor allem die Beschäftigung mit den Kindern im Vordergrund.

Spendenkonto Vereinigte Volksbank  IBAN DE71 6039 0000 0642 8960 03  BIC GENODES1BBV   

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Kreuz des Südens e.V.